Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2026
Unabhängig und bürgernah.
Kompetent und verlässlich.
Rückblick und Ausblick
Mit dem Ersten Bürgermeister und der stärksten Fraktion mit vier Gemeinderätinnen und fünf Gemeinderäten wurden in den vergangenen Jahren viele wesentliche Projekte für eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur realisiert:
- Sanierung Grundschule und Neubau Hort/MIB in der Bahnhof-/Schulstraße
- Neubau Schulcampus an der Mitterfeldallee
- Neubau Feuerwehrgerätehaus mit Wohnungen
- Neubau Bauhof
- Neubau VHS/Musikschule
- Neubau Feststadl
- Sanierung Sportzentrum Jahnstraße und FEZI
- Erweiterung Kläranlage
- Geothermie: Ausbau und Ertüchtigung Fernwärmenetz inklusive weiterer Bohrung
- Wohnungsbau Germanenweg und Generationenwohnen am Wehnerhof
- Weiterentwicklung Seniorenpolitisches Gesamtkonzept
- Inklusionsgerechter Umbau von zwei Spielplätzen
- Das ist deswegen besonders wichtig, weil sich die wirtschaftliche Lage seit Corona und den weltpolitischen Entwicklungen verschlechtert hat und es auch für Unterföhring schwierig wäre, Projekte dieser Größenordnung in naher Zukunft zu stemmen.
Weil jedoch vieles bereits für die Zukunft gerichtet ist, stehen wir sehr gut da.
Die Herausforderung wird sein, die Pflichtaufgaben in der Verwaltung kosteneffizient zu erledigen und das umfangreiche Angebot an freiwilligen Leistungen der Gemeinde möglichst zu erhalten.
Die PWU stellt keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Dennoch gibt es zur Kommunalwahl im März eine stattliche Zahl von Kandidatinnen und Kandidaten. Wer immer es wird, es wird der Gemeinde guttun, wenn sie oder er von einer starken Fraktion politisch unabhängiger Bürgerinnen und Bürger aus den Reihen der PWU begleitet wird. Und zwar mit Sachverstand, mit Kritik und Unterstützung, jeweils im Interesse von Unterföhring.
Was wollen wir?
Die aktuelle wirtschaftliche Lage erlaubt keine wohlfeilen Wahlversprechen – auch nicht bei einer kurzfristigen Verbesserung. Wir werden alles tun, um den hohen Standard der freiwilligen Leistungen der Gemeinde aufrechtzuerhalten.
Was wir wollen: die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität und des relativen Wohlstands in Unterföhring. Das Zusammenleben von Alt und Jung, von Arbeitenden und Einwohnern aus allen Schichten soll hier Freude machen und Zufriedenheit stiften.
Umwelt, Klima, Energie
- Ausbau der Photovoltaik mit optimierter Nutzung durch Speicher, vorrangig auf Dach- und versiegelten Flächen – ggf. auch als Bürgerbeteiligungsmodell
- Schutz von Biotopen und Erholungsflächen
- Rote Linie Etzweg: keine Bebauung östlich des Etzwegs
- Entsiegelung von Flächen, Schaffung von Grünbereichen
- Begrünung von Dächern und Fassaden
Bauen und Wohnen
- Fortführung des Einheimischenmodells in Eigentum
und/oder Erbpacht - Förderung alternativer, günstiger und
klimafreundlicher Bauweisen - Unterstützung von Baugenossenschaften
- Sanierung vor Abriss
- Moderate Nachverdichtung vor Neuausweisung
Senioren, Familien, Kinder und Jugend
- Erweiterung des Pflegeheims mit Demenzstation
- Betreutes Wohnen, ggf. auch in Kombination mit einer Kindertageseinrichtung
- Unterstützung neuer Wohnformen (Wohn- und Unterstützungsgemeinschaften, Demenz-WG)
- Alle Kindereinrichtungen werden integrativ
- Heilpädagogische Tageseinrichtung im Hort
- Fortführung des Café Valentin im Rahmen des Unterföhringer Seniorenkonzepts
- Schaffung attraktiver Angebote für Jung und Alt bei der Planung der temporären Nutzung gegenüber der VHS
- Informationsangebote für Jugendliche und junge
Erwachsene ggf. in Zusammenarbeit mit VHS und/oder FEZI
Kultur und Bildung
- Sicherung des breit gefächerten Kulturprogramms im Bürgerhaus
- Unterstützung der Vereine als Garanten des gesellschaftlichen Zusammenhalts
- Bürgerfest und Christkindlmarkt als regelmäßiges Gemeinschaftserlebnis
- Weiterhin Unterstützung von VHS und Musikschule
- Ansiedlung einer Pflegeschule
Sport und Freizeit
- Neuentwicklung des Sportparks an der Mitterfeldallee inklusive Prüfung eines Lehrschwimmbeckens bei stabiler Haushaltslage
- Attraktive, grüne, schattige Aufenthaltsflächen und Kommunikationsplätze ggf. mit Kneippmöglichkeit für Alt und Jung
- Planung einer Wasserspielfläche, ggf. auf der temporären Fläche gegenüber der VHS
Ortsentwicklung und Verkehr
- Moderates Wachstum
- Quartierskonzept Ortsmitte
- Etablierung einer Gastronomie mit Nebenräumen für Versammlungen
- Mehrgenerationenzentrum als generationenverbindendes soziales Zentrum vorantreiben
- Überregionalen Verkehr begrenzen und Überlastung verhindern (z.B. durch Ausbauvorhaben der Landeshauptstadt München in Daglfing/Johanneskirchen)
- Radverkehr und Fußgängerverkehr erleichtern und sichern
Finanzen und Gewerbe
- Einsparungen durch Effizienzgewinne bei konsequenter Nutzung digitaler Möglichkeiten und dadurch Konsolidierung des Haushalts
- Unterstützung der Gewerbeansiedlung, insbesondere von klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups
- Abbau bestehenden Leerstands bei Gewerbeflächen in Zusammenarbeit mit den Unternehmen
